Frauenfrühstück am 21.03.2007

Frau Trick referierte über das Thema
"Manchmal kann ich mich selbst nicht leiden"
Am Mittwoch, dem 21.03.2007 fand wieder unser großes Frauenfrühstück statt. Über 80 Frauen fanden den Weg ins Gemeindehaus, um das Referat von Frau Trick zum Thema „Manchmal kann ich mich selbst nicht leiden“ zu hören. Durch unser Dekorationsteam war bereits der Frühling eingekehrt, und wir begannen mit einem gemütlichen Frühstück und angeregten Gesprächen. „Was kann ich an mir leiden?“ Mit dieser überraschenden Frage und einer kurzen Selbstreflektion lud sie uns zum Nachdenken über uns ein.
Was wir über uns denken, wirkt sich entscheidend auf unser Auftreten anderen gegenüber aus. Wir neigen dazu, uns zu vergleichen: Körpergewicht, Temperament, Charakter, unsere Grenzen, unsere Gaben, die Lebensumstände oder auch unsere familiäre Situation. Optische Konkurrenz und der Einfluss der Medien sind oft Auslöser.
Doch unsere Andersartigkeit ist von Gott gewollt. Wir alle sind Unikate Gottes. Wenn wir kein „Ja“ zu uns selbst finden, leben wir in einer seelischen Disharmonie. Was können wir? Wer sind wir? Wo sind meine Wurzeln? In welcher Geschwisterkonstellation wurde ich geboren? Krisenzeiten gehören zum Leben dazu. Sie lassen uns reifen, wir sollten ihnen nicht aus dem Weg gehen. Welche Persönlichkeit habe ich? Habe ich ein „Ja“ zu mir selbst? Wir waren alle aufgefordert, an diesem Vormittag sehr ehrlich mit uns selbst zu sein. Egoismus ist angeboren. Selbstliebe muss man lernen.
Haben wir einen inneren Frieden? Mit dem Bewusstsein, dass Gott uns bedingungslos liebt, so wie wir sind, ist es uns möglich, auch eine positive Einstellung zu uns selbst zu finden. Äußere Schönheit ist nicht ausschlaggebend für die innere Quelle, die uns selbstbewusst sein lässt und uns hilft, uns selbst anzunehmen. Wenn wir uns selbst lieben können, ist der Schritt zur Nächstenliebe schon fast gemacht.
Es war ein wertvoller Vormittag, und wir alle freuen uns jetzt schon auf unser nächstes Frauenfrühstück am Mittwoch, dem 10.10.2007 mit Frau Elli Eberhard-Krafft.
Ute Mergel
